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LEXCO ®

Der Wirtschaftsanwalt als Coach?
Intervention mit LEXCO ® !

Gerade in den letzten 13 Jahren als Wirtschaftsanwalt agiere ich nicht nur als Anwalt, sondern als enger Berater und persönlicher Begleiter meiner Mandanten. „Mandant“, das ist nicht „das Unternehmen“, sondern der ganz konkrete und persönliche, oft langjährige, vertraute Kontakt zum Geschäftsführer, Prokuristen, leitenden Angestellten.

Was als Rechtsberatung begonnen hat, entwickelte sich zunehmend zum Executive Coaching: Begleitung des Executives. Entscheidungen im unsicheren Umfeld treffen. Komplexe und „bedrohliche“ Situationen souverän zu meistern.

Hier bin ich Ihr Coach, nicht Ihr Anwalt.

Aber: Coaching ist kein therapeutisches Gespräch. Coaching ist im Kern klares Denken, strukturierte Analyse dessen, was ist und dessen, was Sie mir mitteilen, versteckt oder offen. Dazu kommt Intuition, Gespür und fundierte Erfahrung des Coaches.

Und genau an dieser Stelle kommt mein Hintergrund ins Spiel:

Fast immer findet Executive Coaching in einem rechtlich klar definierten Rahmen statt. ALLE  Akteure im Unternehmen bewegen sich  auf ihrer jeweiligen Rechtsplattform.

Diese Plattform ist fix, steht nicht zur Disposition der Akteure

Sie und alle Akteure bewegen sich im SYSTEM. Und dieses SYSTEM wird zwar von Menschen gestaltet, steht jedoch auch im strengen RECHTLICHEN Kontext.

So bewegen sich Betriebsräte in ihrem ganz speziellen rechtlichen System, die Co- Geschäftsführer ebenso. Shareholder oder Aufsichtsräte sind wiederum in einem anderen Rechtskontext unterwegs – und dieser Kontext sollte immer im Hintergrund beachtet werden. Der Rechtskontext ist sozusagen das Betriebssystem der Akteure in Ihrem SYSTEM.

Ich als Ihr Coach habe diese Umstände immer im Blick, ganz automatisch, intuitiv. Berichten Sie mir von einem „Beirat“, dann weiss ich dass es kein „Aufsichtsrat“ ist und ich kenne die Unterschiede. Höre ich vom Konzernbetriebsrat, sehe ich den Unterschied zum Betriebsrat.  Ich kann den Rechtskontext Ihres Systems zügig erfassen und in das Coaching mit einbauen.

Sie  können einfach viel voraussetzen. Und daher liefere ich als Coach mit Anwaltshintergrund einen Mehrwert, ggf. den entscheidenden Mehrwert. Ein Mehrwert, der im einfachen Coaching vielleicht keine Rolle spielt, aber im Executive Coaching ein wesentliches Asset sein kann.

Was bedeutet nun in diesem Zusammenhang LEXCO ® als Intervention?

LEXCO ist eine Intervention, die ich für das Executive Coaching entwickelt habe und die gerade in politischen Konstellationen sehr hilfreich ist. Diese Intervention basiert auf der systemischen Aufstellung.

Möglicherweise haben Sie schon von der systemischen Aufstellung gehört, die über Figuren Bezüge und Beziehungen zwischen Akteuren darstellt. Diese Aufstellung ist sehr hilfreich und stellt menschliche Zusammenhänge und Treiber gut dar. Sie schafft oft einen klaren Blick auf eine Gemengelage von Personen und Themen. Sie lichtet den Nebel.

Darüber lege ich ein anderes Bild, wie eine Schablone. Diese Schablone bildet nicht die menschlichen Zusammenhänge ab, sondern rechtliche Verbindungen der Akteure, ihre Grenzen und (i)Ihren Spielraum im System.

Sie bekommen dann ein umfassendes Bild, denn das rechtliche System setzt Akteuren Grenzen, die Sie möglicherweise gar nicht gesehen haben, oder es zeigt Spielräume und Handlungswege auf, die nicht im Focus waren. Was auf der emotionalen oder politischen Ebene in der „einfachen“ Systemischen Aufstellung noch als Bedrohung durch einen Akteur oder Stakeholder erscheint, erweist sich bei Betrachtung durch die LEXCO Schablone als harmlos.

GEFÜHLSBEZOGENE SICHT

Standard Coaching
1

COACHEE (Werkleiter)

Ich bin der Coachee und fühle mich in diesem Umfeld auf verlorenem Posten. Weit weg von mir steht mein Chef, der Geschäftsführer Operations (2) zusammen mit dem Betriebsratsvorsitzenden (3).

2

COACHEE fühlt zum Geschäftsführer Operations

Ich bin doch sein Werkleiter, wieso ist da kein Kontakt? Der Geschäftsführer steht dem Betriebsratschef näher als mir, die beiden machen doch alles unter sich aus und ich stehe weit ab, bin nur Nebendarsteller. Und wenn es schief geht, bin ich der Dumme. Sicher hecken die was aus. Wie stehe ich dann da, mich bindet keiner ein…

3

COACHEE fühlt zum Betriebsratschef

Es ist eine Unverschämtheit, wie der sich aufspielt und sich zum neben-Werkleiter aufspielt. Das sieht doch nach Intrige aus, so eng, wie die da stehen. Er schiebt sich langsam zwischen mich und meinen Geschäftsführer.

1COACHEE (Werkleiter)

Ich bin der Coachee und fühle mich in diesem Umfeld auf verlorenem Posten. Weit weg von mir steht mein Chef, der Geschäftsführer Operations (2) zusammen mit dem Betriebsratsvorsitzenden (3).

2COACHEE fühlt zum Geschäftsführer Operations

Ich bin doch sein Werkleiter, wieso ist da kein Kontakt? Der Geschäftsführer steht dem Betriebsratschef näher als mir, die beiden machen doch alles unter sich aus und ich stehe weit ab, bin nur Nebendarsteller. Und wenn es schief geht, bin ich der Dumme. Sicher hecken die was aus. Wie stehe ich dann da, mich bindet keiner ein…

3COACHEE fühlt zum Betriebsratschef

Es ist eine Unverschämtheit, wie der sich aufspielt und sich zum neben-Werkleiter aufspielt. Das sieht doch nach Intrige aus, so eng, wie die da stehen. Er schiebt sich langsam zwischen mich und meinen Geschäftsführer.

LEXCO SICHT

Mit Lexco
1

Coachee (Werkleiter) mit Lexco Sicht

Ich bin Prokurist, ich habe Vollmacht und entscheide. Mein Arbeitsvertrag wurde von 3 Geschäftsführern unterzeichnet.
Es gibt noch zwei andere Geschäftsführer und den Beirat, die beiden da vorne stehen da ziemlich einsam. Sie können letztlich gar nichts allein durchsetzen.

2

Coachee mit Lexco Sicht zum Geschäftsführer Operations

Der Geschäftsführer ist doch gar nicht zuständig für Personalsachen, weiss denn der Personalgeschäfsführer, was sein Kollege da macht? Allein kann der Operations Geschäftsführer nichts entscheiden. Na, ob der Beirat das alles weiss? Mein Geschäftsführer spielt mit dem Feuer.

3

Coachee mit Lexco Sicht zum Betriebsratschef

Ohne sein Gremium kann der BR Chef nichts entscheiden, und der Gesamtbetriebsrat ist ein Player, den die beiden wohl ganz vergessen haben.
Wenn der Sozialplan nicht klappt, dann gehen wir eben in die Einigungsstelle, ich kann warten, die beiden verbrennen sich im Alleingang ihre Finger.

1Coachee (Werkleiter) mit Lexco Sicht

Ich bin Prokurist, ich habe Vollmacht und entscheide. Mein Arbeitsvertrag wurde von 3 Geschäftsführern unterzeichnet.
Es gibt noch zwei andere Geschäftsführer und den Beirat, die beiden da vorne stehen da ziemlich einsam. Sie können letztlich gar nichts allein durchsetzen.

2Coachee mit Lexco Sicht zum Geschäftsführer Operations

Der Geschäftsführer ist doch gar nicht zuständig für Personalsachen, weiss denn der Personalgeschäfsführer, was sein Kollege da macht? Allein kann der Operations Geschäftsführer nichts entscheiden. Na, ob der Beirat das alles weiss? Mein Geschäftsführer spielt mit dem Feuer.

3Coachee mit Lexco Sicht zum Betriebsratschef

Ohne sein Gremium kann der BR Chef nichts entscheiden, und der Gesamtbetriebsrat ist ein Player, den die beiden wohl ganz vergessen haben.
Wenn der Sozialplan nicht klappt, dann gehen wir eben in die Einigungsstelle, ich kann warten, die beiden verbrennen sich im Alleingang ihre Finger.

Lesen Sie dazu mehr unter „Erfahrungsberichte“.

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Dr. Martin Höner
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